Moralische und soziale Folgen der Fahrt im Rausch
-
Persönliche Verantwortung in und vor der Gesellschaft.
|
- Verantwortungsethik aller Verkehrsteilnehmer fördern.
-
Die SchülerInnnen über die Folgen der Alkohol-, Drogen- und Medikamenteneinnahme bei Autofahrern informieren.
-
Kein Alkohol am Steuer!
-
Keine Drogen am Steuer!
-
Bei der Einnahme von Medikamenten sollte grundsätzlich auf Alkohol verzichten werden.
|
|
Alle Jahre wieder muss mit dem Nahen der (üblicherweise feucht-fröhlich
gefeierten) Festtage daran erinnert werden, dass Alkohol am Steuer als
zweithäufigste Todesursache im Straßenverkehr geführt wird - wenngleich
der Tatbestand "überhöhte Geschwindigkeit" noch weit häufiger zum Tode
führt.
Wobei man sich allerdings die Frage stellen muss, ob diese beiden
Ursachen nicht oftmals Hand in Hand gehen und ob bei den - wegen der
offensichtlicheren Indizien - auf "bloße" Tempoüberschreitung
zurückgeführten Unfälle nicht zusätzlich Alkohol im Spiel war.
(Quelle: Luxemburger Wort 22.02.2003)
Schülerunterlagen
Moralische und soziale Folgen der Fahrt im Rausch
Die Fahrt im Rausch hat ihre moralischen und sozialen Folgen und ist beileibe kein Kavaliersdelikt.
- Wie wird man mit der Schuld fertig, im Rausch einen Menschen verletzt oder gar getötet zu haben?
- Welche Auswirkungen hat die Rauschtat auf das Familienleben?
- Findet der Rauschtäter noch Rückhalt im Freundes- und Bekanntenkreis?
- Wie wirkt sich die Rauschtat auf das Arbeitsverhältnis aus, droht die
Kündigung und ist damit der finanzielle Ruin vorprogrammiert?
Wie würden Sie diese Fragen für sich beantworten?
Sicher kommt an
„Nein danke, ich fahre“.
Wer den Alkoholkonsum mit diesem Slogan ablehnt, ist weder ein Angsthase noch ein Spielverderber – er zeigt Zivilcourage.
Weitere Grundsätze um heil anzukommen.
- Ich lass schon das erste Bier stehen, 0,00 ‰ ist die sichere Seite.
- Ich will noch weiter leben, der Alkohol ist mir das Risiko nicht wert.
- Ich bin doch nicht blöd und bring mich um.
- Wir machen vorher aus, wer nüchtern bleibt und fährt.
- Zu einem Betrunkenen steig ich nicht ins Auto.
- Für gute Stimmung brauchen wir keinen Alkohol.
- Mein Kumpel fährt nicht betrunken, dafür sorge ich.
- Unser Fahrer ist nüchtern.
- Auf unserer Party gibt es auch alkoholfreie Getränke.
-
Als guter Gastgeber kümmere ich mich um eine sichere Heimfahrt meiner Gäste.
- Ich lasse meine Freundin ans Steuer. Natürlich nur, wenn sie nüchtern ist.
Lehrerunterlagen
Die vorliegende „Fiche pédagogique“ ist Teil eines Programms, welches
das Fahren unter Betäubungsmitteln und seine möglichen Konsequenzen
fächerübergreifend behandelt.
Es wird vorgeschlagen folgende Reihenfolge einzuhalten und mit den zuständigen Lehrern abzusprechen.
Literaturverzeichnis
Zur Erstellung der vorliegenden „Fiche pédagogique“ wurden folgende Unterlagen herangezogen:
- Athen Dieter, Alkohol, Trinkgewohnheiten – Missbrauch - Abhängigkeit
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit, München, 1997
- Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Alles klar ? ! Kiel, 2000